Auch im Jahr 2009 konnten gemäss Geschäftsbericht des Regierungsrates aus den Rücklagen Einmalzulagen an das Personal finanziert werden. Nun ist aus der Privatwirtschaft bekannt, dass bei variablen Vergütungen vor allem Männer in höheren Gehaltsklassen von solchen Einmalzahlungen profitieren.
Es ist darum natürlich interessant zu wissen, ob dieser Mechanismus in der kantonalen Verwaltung ähnlich funktioniert oder ob solche Einmalzulagen beim Kanton Zürich fairer verteilt werden.
Darum habe ich heute im Kantonsrat, zusammen mit Benedikt Gschwind, eine Anfrage mit folgenden Punkten eingereicht:
- Wie viele Personen profitierten im Jahr 2009 von Einmalzulagen?
- Ist die Politik des Regierungsrates Einmalzulagen gleichmässig auf die Mitarbeitenden einer Leistungsgruppe zu verteilen oder werden diese nach individuellen Kriterien verteilt? Was sind im Falle einer individuellen Verteilung die Kriterien, um in den Genuss von Einmalzulagen zu kommen?
- Wie viele Frauen und Männer erhielten Einmalzulagen in absoluten Zahlen und im prozentualen Anteil der beschäftigten Frauen bzw. Männer (nicht pro Person sondern pro Stellenprozente).
- Wie hoch war der Betrag der Einmalzulagen für Frauen und für Männer pro Kopf, umgerechnet auf alle Beschäftigten der kantonalen Verwaltung (nicht pro Person sondern pro Stellenprozente)
- Wie verteilt sich die Auszahlung von Einmalzulagen nach Lohnklassen in absoluten Zahlen, in der Höhe der Zulagen und im prozentualen Anteil der Anzahl Beschäftigten