Die von Bankern und Spekulanten verursachte Krise wütet weltweit, riesige Staatsverschuldungen, eine hohe Arbeitslosigkeit und die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten sind die direkten Folgen davon. Dennoch leiden nicht alle unter der Krise. Laut
Telepolis sind gerade die Verursacher der Krise auch diejenigen, die weiterhin unbehelligt und skrupellos abzocken. So sind die Boni an der Wall Street dieses Jahr schon wieder um 40 Prozent höher als letztes Jahr und erreichen bei einigen Banken die Rekordwerte von 2007.
Während die Staaten mit Steuergeldern versuchen die Wirtschaft nicht ins bodenlose abstürzen zu lassen und, wie die Schweiz, mit Milliarden vom Volksvermögen ihre Finanzsysteme und damit ihre Banken retten müssen, kassieren die Schulidgen der ganzen Krise weiter munter ab.
Die bürgerlichen Parteien lassen die Arbeitnehmenden dafür zahlen, torpedieren den Einstieg der Jungen in die Arbeitswelt und wollen die Versicherungsleistungen für Arbeitslose massiv kürzen. Gegen die Abzockerei in den Chefetagen unternehmen die bürgerlichen PolitikerInnen aber nichts. Freundschaftliche und geschäftliche Beziehungen (und auch die Parteifinanzierung) werden stärker gewichtet als die Sorge um die Zukunft unserer Wirtschaft und der Schweiz.