
Mit der 1:12-Initiative wollen die JUSOs in der Verfassung verankern, dass niemand 12 Mal weniger verdient als der bestbezahlte Manager im gleichen Unternehmen. Niemand soll in einem Monat mehr verdienen als der schlechtbezahlteste Angestellte im ganzen Jahr.
Der Lohnkuchen muss endlich gerecht verteilt und darum die Lohnbandbreite beschränkt werden. Damit wird dem Boni-Wettkampf einen Riegel vorgeschoben und die tiefen Löhne tendenziell angehoben.
Die Realität sieht anders aus: Novartis-CEO Daniel Vasella kassierte 2008 40 Millionen Franken - 720 Mal mehr als die Angestellten mit dem tiefsten Lohn. Diese müssten also 720 Jahre lang arbeiten, um den Jahresgehalt ihres Vorgesetzten zu erreichen. Ein solcher Unterschied ist mit nichts mehr zu begründen oder zu erklären, weder mit Mehrarbeit, Wissen, Verantwortung noch sonst was. Das ist nur noch schamlose Ausbeutung.
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