Der Kantonsrat hat heute die neue Personalverordnung angenommen. Damit hat er einer weiteren Verschlechterung für die Angestellten des Kantons Zürich zugestimmt.
Das kantonale Lohnsystem wurde vollständig überarbeitet. Dabei wurden alle verbindlichen Vorgaben gestrichen oder durch schwammige Kannformulierungen ersetzt. Nicht einmal ein minimaler Teuerungsausgleich ist gesichert. Neu will sich die Regierung bei ihrer Lohnpolitik dafür am UBS-Lohnindex messen. Zudem sollen Einmalzulagen und Boni eingeführt werden.
Als hätten wir nie gehört, dass Bonusanreize und persönliche Bereicherungsmöglichkeiten die Risikobereitschaft aber auch die Zusammenarbeit und Teamausrichtung negativ beeinflussen, ahmen wir nach, was uns die Finanzwirtschaft mit tragischen Folgen für die gesamte Wirtschaft und Arbeitsplätze vorgemacht hat.
Selbst der Gemeindepräsidentenverband hat die Vorlage nicht unterstützt und alle Personalverbände lehnen die neue Personalverordnung klar ab. Trotzdem haben die bürgerlichen Parteien CVP, GLP, FDP und SVP dieses Geschäft angenommen.
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